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Mitteilungen über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 18. - 22.06.2012

Datum: 11.06.2012

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlungen wegen versuchten Mordes und Diebstahls mit Waffen

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 18. – 22.06.2012


1 Ks 200 Js 2427/12                      versuchter Mord (Unterbringungsverfahren)

Landgericht Karlsruhe
Hans-Thoma-Str. 7
76133 Karlsruhe
Donnerstag, 21.06.2012
9:00 Uhr, Schwurgerichtssaal


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Ein 40 Jahre alter Mann aus Pfinztal muss sich wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten.

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Ihm wird vorgeworfen, er habe am Morgen des 23.01.2012 im gemeinsam bewohnten Anwesen in Pfinztal mit Tötungsvorsatz mit einem Gummihammer mehrfach heftig auf den Kopf seines schlafenden Vaters eingeschlagen.

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Dieser habe hierdurch schwere, allerdings nicht tödliche Kopfverletzungen erlitten, unter anderem einen Jochbeinbruch. Den Eltern sei es gelungen, ihren Sohn zu überwältigen und in einem Zimmer einzuschließen.

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Es sprechen gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte aufgrund einer paranoiden Schizophrenie schuldunfähig war und von ihm möglicherweise auch künftig krankheitsbedingte Taten zu erwarten sind.

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Wegen seiner in der Hauptverhandlung zu prüfenden Gefährlichkeit kommt die Unterbringung in einem psychiatrischen Kartenhaus in Betracht. Der Beschuldigte wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe vorläufig in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht, wo er sich auch derzeit befindet.

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Ergänzend wird auf die Presseerklärung vom 23.01.2012 gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe vom 23.01.2012 verwiesen.

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1 Cs 120 Js 30630/11                                  Diebstahl mit Waffen
Amtsgericht Karlsruhe-Durlach
Karlsburgstraße 10
76227 Karlsruhe
Donnerstag, 21.06.2012
8:15 Uhr, Saal 1.08

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Der Angeklagte, vom Dienst suspendierter Polizeibeamter, muss sich wegen Diebstahls mit Waffen in zwei Fällen sowie versuchten Diebstahls mit Waffen vor dem Amtsgericht Karlsruhe-Durlach verantworten.

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Motiviert durch eigene Geldnot sei er im September 2011 jeweils in Uniform unter Mitführung seiner Dienstwaffe bei einem Kiosk, einem Supermarkt und einem Getränkemarkt in Karlsruhe-Durlach erschienen. Dort habe jeweils wahrheitswidrig behauptet, er müsse alle 50-Euro-Scheine überprüfen, da derzeit entsprechendes Falschgeld in Umlauf sei.

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Die Kioskbesitzerin habe die Herausgabe verweigert im Supermarkt und im Getränkemarkt habe er die vorhandenen 50-Euro-Scheine erhalten. Nach der angeblichen Echtheitsprüfung habe er die angeblich falschen 50-Euro-Scheine von insgesamt 750 € bzw. 900 € beschlagnahmt und das tatsächlich echte Geld anschließend für sich verwendet.

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